Agrarpolitik AP 2030+
Von der Agrarpolitik zur Land- und Ernährungswirtschaftspolitik
Zeit für Neues
Die aktuelle Agrarpolitik ist nicht zielführend weil viele Regulierungen nur ökologische Elemente beinhalten und nur die Landwirtschaft betreffen. Bis 2030 gibt sich die Schweiz Zeit, eine neue Politik für die künftige Land- und Ernährungswirtschaft aufzustellen. Der Postulatbericht des Bunderates bildet dafür die Grundlage.
Folgende Kernelemente sind zentral für die AP30+
- Eine eigenständige Agrarpolitik
- Der Grenzschutz als zentrales InstrumentUnternehmerische Rahmenbedingungen und Handlungsspielraum schaffen
- Nachhaltigkeitsindikatoren als Grundlage für zielorientierte Politik
- Zielvereinbarungen: Der Bund als Schiedsrichter
Unsere-Indikatoren
SALS schlägt die Einführung eines Systems von Nachhaltigkeitsindikatoren (NH-IS) vor. Dieses von den Branchen entwickelte und von der gesamten Wertschöpfungskette (Produktion–Verarbeitung–Handel) sowie vom Bund anerkannte System ermöglicht es, die Erwartungen im Bereich der Nachhaltigkeit zu harmonisieren und zu koordinieren.
Das Indikatorensystem misst die dreidimensionale Nachhaltigkeit (Wirtschaft, Ökologie, Soziales). Es gewährleistet eine kohärente Politik im Lebensmittelsektor, in der sich Konsum und Produktion im gleichen Tempo entwickeln. Es schafft einen Referenzrahmen, auf den sich die Produktionsbranchen stützen, um messbare Ziele festzulegen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website https://indicateurs-communs.ch
Studie Nachhaltigkeitsindex Institut für Agrarökologie
Meinungsbeitrag NZZ am Sonntag 26.11.2023
Interview Schweizer Bauer 18.11.2023
Position SALS AP2030+ und Nachhaltigkeitsindex
Medienmitteilung Nachhaltigkeitsindex – 13.11.2023
Häufige Fragen zum Nachhaltigkeitsindex