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AKTUELL | 14.01.2011
Dioxinskandal und Agrarfreihandel mit der europäischen Union Medienmitteilung Der Dioxinskandal verbreitet bei unseren deutschen Nachbarn Angst und Schrecken. Die komplizierten Frühwarnsysteme der UE Technokraten aus Brüssel können Betrüge bei den Futtermittelhersteller nicht verhindern. Agrarkonzerne die eine übersehbare Grösse haben und eine Strategie die Qualität vor den Preis setzt sind eine gute Versicherung gegen solche Skandale. Ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU hätte eine Industrialisierung der Landwirtschaft und der Konzerne im Agrar- und Lebensmittelbereich zur Folge. Grosse und unübersehbare Aktiengesellschaften würden sich dann auch in der Schweiz etablieren. Diese wären schwer kontrollierbar und würden die Gewinne der Aktionäre als erstes Ziel setzen. Der Skandal in Deutschland zeigt gerade diese Problematik auf. Es muss leider festgestellt werden dass die Bauern die Zeche zahlen müssen für Konzerne die Futtermittel mit Dioxin in Verkehr gesetzt haben. Die deutschen Bauern hatten keine Möglichkeit die Dioxinbelastung im Futtermittel zu testen. Für die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (SALS- Schweiz) ist der Kampf gegen ein Freihandelsabkommen mit der EU ein Garant für eine bäuerliche Lebensmittelproduktion, eine hohe Qualität im Teller und Unternehmen die eine übersehbare Grösse behalten. Auskünfte:
Die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (SALS- Schweiz) setzt sich ein für eine produzierende Landwirtschaft, die qualitativ hoch stehende Produkte herstellt, sowie für eine starke Lebensmittelindustrie. Sie kämpft gegen den totalen und schnellen Abbau der Zolltarife im Rahmen eines Agarfreihandelsabkommen mit der EU. SALS- Schweiz unterstützt den Abbau nicht- tarifärer Handelshemmnisse. Über 40 Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände und Dachorganisationen sind Mitglied von SALS- Schweiz. Dazu kommen mehrere Unternehmen aus dem vor- und nach gelagertem Bereich und das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Waadt. Bei SALS- Schweiz sind somit über 50'000 landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen der Agrarbranche vertreten, was 150'000 Arbeitsplätze ausmacht.
Freitag, den 14. Januar 2011 | Zurück
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